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„Speeddating“ am Möfa-Karrierretag

Fünf Studierende, zwei mal fünf Ansprechpartner, gerade einmal sieben Minuten Redezeit. Dann ein Signal: Partnerwechsel. Kurze Notizen zum soeben beendeten Gespräch wandern auf das Papier, dann folgt die nächste Begegnung. Zum Schluss werden alle Anwesenden im Raum miteinander geredet haben. Und entscheiden dann später, mit wem sie eingehender sprechen möchten.

Irgendwie kommen einem diese Regeln bekannt vor. Vielleicht stellen sich zunächst Erinnerungen ein, etwa an Filme wie „Shoppen“ oder „Jungfrau (40), männlich, sucht…“. Keine Frage, hier geht es tatsächlich ums „Speeddating“. Doch was hat das an der Möfa zu suchen?

Natürlich ist es zunächst eine zentrale Idee des Karrieretags, möglichst viele Menschen ganz schnell und einfach ins Gespräch miteinander zu bringen. Deshalb stellen sich die Unternehmen nicht nur im Rahmen von Vorträgen genauer vor. Auch neue Ideen für aufschlussreiche Begegnungen sind durchaus gefragt. Trotzdem bietet der Karrieretag nicht viel Platz für Romantik. Denn natürlich treffen sich hier nicht Emma, Anna und Marie, Ben, Paul und Jonas, um sich ineinander zu verlieben. Begeisterungsfähigkeit und Enthusiasmus beziehen sich bei dieser Möfa-Veranstaltung vielmehr auf die zukünftige berufliche Lebensgestaltung.

Also sitzen sie an einem Tisch: Studierende der Abschluss-Semester auf der einen Seite, unter ihnen angehende Betriebswirte, Fachberater und kaufmännische Assistenten. In jeweils sieben Minuten versuchen sie zu erklären, was sie tun, was sie bewegt und was sie besonders macht. Aufmerksam hören ihnen auf der anderen Seite des Tischs diejenigen zu, die nach leistungsfähigen Mitarbeitern für ihr Unternehmen suchen. Viele klangvolle Unternehmensnamen aus der Einrichtungsbranche sind hier präsent. Vollsortimenter, Fachhändler, Spezialisten für den Büro- und Objektbereich, ein Leuchtenhersteller, Onlineanbieter gehören zu ihnen. Auch Diplom-Kaufmann Rudolf Ostermann bietet grundlegende Informationen und Einzelgespräche für die „Möfisten“ an.

„Flirt“ und „Bewerbung“ sind zwei Paar Schuhe, das steht fest. Und doch zeigen sich beim Speeddating des Möfa-Karrieretags erstaunliche Gemeinsamkeiten. Stets möchten die Gesprächspartner füreinander interessant sein, richten sich auch äußerlich ein wenig her, sind verbindlich und freundlich – und voller Hoffnung. Im Wechsel der Ideen und Gedanken formt sich im besten Fall eine Zukunft, die eine gemeinsame ist. Es ist der Sinn des Karrieretags, diesen Fall so oft wie möglich eintreten zu lassen.

Text: PR-Gruppe
Foto: Jürgen Henningsen