Auf der Höhe der Zeit - Neue Küchenmöbel und -geräte für die Möfa

Eine Fachschule, die sich als Talentschmiede der Küchen- und Einrichtungsbranche begreift, muss hohe Ansprüche an die eigene Ausbildung stellen. Sie muss ganz auf der Höhe der Zeit sein und bleiben, die Professionalität des eigenen Unterrichts weiter ausbauen und benötigt Lernbedingungen, die enge Bezüge zur Praxis ermöglichen.

Es war Schulleiter Dieter Müller, der diesen Gedanken vor zahlreichen Gästen, vor Dozenten und Studierenden aus erfreulichem Anlass hervorhob. Ort des Geschehens: der aufwendig neugestaltete Fachraum für Küchenmöbel und -gerätetechnik. Die Gäste: Repräsentanten von namhaften Unternehmen der Geräte- und Zubehörindustrie. Sie alle hatten sich die Zeit genommen, das Ergebnis eines Projekts zu besichtigen, das angehende Küchenfachberater und ihre Projektbetreuer für mehrere Monate in Atem hielt.

„Wir sehen ihre Anwesenheit als Kompliment für unsere Arbeit“, betonte Möfa-Dozent Georg Molls in seiner Eröffnungsrede. Und er nutzte die Gunst der Stunde, um zunächst Produkttrainer und Seminarleiter Simon Baumhauer, nach eigener Aussage seit 24 Jahren „ein Gewächs des Unternehmens Leicht“, ans Rednerpult zu bitten. Dieser würdigte zunächst die gute Zusammenarbeit mit den Studierenden während ihres Besuchs bei Leicht. Die Fülle konstruktiver Fragen habe ihm gezeigt, wie Studierende an das Thema herangingen. Dann folgte ein Feuerwerk beeindruckender Unternehmensdaten: Leicht sei laut GfK mit einem Marktanteil von 20,8 % in der Preisgruppe über 20.000 € die bestverkaufte Premiummarke in Deutschland, hob Simon Baumhauer hervor. 2015 und 2017 sei man als innovativster Hersteller der Möbelindustrie mit dem Plus X Award ausgezeichnet worden. Er wünsche der Möfa jetzt viel Erfolg mit Küchenmöbeln, die hervorragend als Anschauungsmaterial geeignet seien.

Auch Peter Ahlmer, gelernter Maschinenbauingenieur, heute Geschäftsführer der berbel Ablufttechnik GmbH, beeindruckte in einem zweiten Vortrag mit einer Fülle von Fachinformationen. Eine Grafik zeigte die imposante Umsatzentwicklung des noch relativ jungen Unternehmens. Spannend gestaltete sich die spontane Diskussion um das Potenzial der Kochfeldabsaugungen, an der sich Gäste und Studierende gerne beteiligten. Für die Zukunft hat Peter Ahlmer bereits weitere Besuche zugesagt, bei denen er Studierenden gerne Informationen nicht zuletzt zu den Produkten vermittelt, die jetzt im umgestalteten Fachraum zu sehen sind.

„Die Gespräche mit unseren Fachlehrern waren sehr anstrengend. Die Mühe hat sich aber gelohnt.“ Ein Schmunzeln zog über die Gesichter der Anwesenden, als die Studierenden in einem weiteren Vortrag über den Ablauf ihrer Projektarbeit berichteten. Zunächst hatten diese mit den Dozenten für Gestaltung, Warenkunde und Verkaufstechnik über jeweilige Zielvorstellungen gesprochen. Vielschichtige Bedürfnisse, erwachsen aus konkreter Unterrichtsarbeit, wurden sichtbar.

Wenn es schwierig wird, ist Information Trumpf. Und so beflügelte die Projektgruppe ihre Inspiration, indem Sie Kataloge und weitere Verkaufsunterlagen sichtete, Gedanken entwickelte und wieder verwarf. Äußerst hilfreich war der Besuch beim Unternehmen Leicht. Anfang Mai konnte schließlich die bisherige Küche des Fachraums abgebaut werden. Monteure des Unternehmens Leicht rückten an und „machten einen grandiosen Job“, wie die Studierenden dankbar und anerkennend hervorhoben.

Klar, dass schließlich zum Eröffnungstag auch das feierliche Durchschneiden eines Bandes nicht fehlen durfte. Von gut gelaunten Studierenden wanderte die Schere an Simon Baumhauer, an den BVDM-Geschäftsführer André F. Kunz als Vertreter des Schulträgers und an Projektleiter Georg Molls. Jetzt steht er also den Lernwilligen zur Verfügung: Ein Küchentechnikraum, der anspruchsvollen Unterricht weiterhin möglich macht. Ein herzlicher Dank gilt allen, die hierzu beigetragen haben.

Text: PR-Gruppe
Foto: Marc Hartmann, Juliane Müller, Emal Wiar