„Change ist die neue Normalität“
Eindrücke von der ZEIT-Konferenz „Work&Style"

Am 26.10.2016 fand im Rahmen der Büro- und Objektmesse ORGATEC die ZEIT –Konferenz „Work & Style" statt, um mittels hoch qualifizierter Referenten verschiedener Bereiche der spannenden Frage nachzugehen, wie wir in Zukunft leben und arbeiten wollen und werden.

Der rot beleuchtete Kongresssaal bot Platz für circa 100 geladene Gäste. Über der Bühne befand sich eine riesige Leinwand für die audio-visuellen Beiträge, links davon eine rote Stuhlgruppe für Diskussionsrunden. Auf beiden Seiten flankierten riesige Würfelkonstruktionen mit lediglich drei Seiten die Bühne. In den rechten, kleineren und hängenden Würfel wurden die Logos verschiedener Büromöbelhersteller wie Vitra und König + Neurath projiziert, der linke Würfel überdachte die Sitzgruppe und war gleichzeitig riesige Plakatfläche für das Veranstaltungslogo: ZEIT Konferenz Work & Style.

Dr. Mark Schiffhauer, Geschäftsführer der Convent Kongresse GmbH und somit Veranstalter des Events, findet humorvolle einleitende Worte: ,,Als ein Mensch, dessen Arbeitsalltag jahrelang vor allem von ,all work, no style' gekennzeichnet war, bin ich gespannt darauf, wie die Zukunft der Arbeit aussehen wird." Auf der Leinwand im Hintergrund erscheint das provokative Statement: ,The office is dead.“ Einen Augenblick später wird der letzte Teil des Satzes durchgestrichen und durch ein ,,will never die" in Graffitiform ergänzt.

Im ersten Vortrag geben Andreas Lebert, Chefredakteur von ZEIT WISSEN, und Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin, in einem freundschaftlichen Schlagabtausch Antworten auf die Frage: Wie wollen die Deutschen leben und arbeiten?

Die Bedeutung der Arbeit ziehe sich immer mehr in andere Lebensbereiche. Bei unterschiedlichen Familienmodellen sei die gesellschaftliche Akzeptanz bereits sehr hoch, ganz im Gegensatz zu alternativen Arbeitsformen: Bevorzugt werden immer noch alte Werte, wie Stabilität, feste Arbeitszeiten und eine klare Abgrenzung von Beruflichem und Privatem. Prof. Allmendinger warnt hier insbesondere vor dem Generationenbegriff: ,,Die Vermächtnisstudie der ZEIT zeigt, dass auch die neue Generation nicht risikobereiter ist, als die vorangegangenen. Der Graben zwischen den Generationen verläuft nicht zwischen Jung und Alt, sondern zwischen den Unterschieden in Bildung, Einkommen und sozialer Einbindung. Angst vor Unsicherheit des Arbeitsplatzes ist ein Appell an die Politik, als Gestalter, trotz der großen Transformationen, die anstehen, ein lebenswertes Leben für alle zu schaffen. So gilt es Ungleichheit in der Bildung zu eliminieren und für ein möglichst anregendes Arbeitsumfeld zu sorgen."

Auch zeige die Studie der ZEIT ganz eindeutlich: Die neue Generation will ihre Zukunft mitgestalten! Sie ist offen für Veränderungen in der Arbeitswelt. Die normale Assoziation sei, dass Familie und Freunde das Emotionale im Leben bedienen, die Arbeit sei rein funktional. Warum darf Arbeit nicht auch das Emotionale mitliefern? Vor allem im Team liessen sich schließlich auch die ungeliebtesten Aufgaben kreativer lösen:,,Die Aufgabe XYZ nervt, aber mit dem und dem kann ich sie rocken." ,,Das Wirgefühl ist eine sehr starke Bindung. Dieses muss durch entsprechende Kommunikationssysteme unterstützt werden", bestätigt Andreas Lebert.

Arbeitsplätze müssen also emotional und kommunikativ gestaltet werden, wobei große Diversität in Arbeitsteams zusätzlich die Produktivität und Selbstsicherheit der einzelnen Arbeitnehmer fördert. Die Umsetzung gelinge allerdings nur, wenn Dynamik in allen Bereichen unterrichtet würde, beginnend in der Bildung, bis hin zum flexiblen Büromöbel-Design.

Bei diesem Stichwort präsentieren als Nächstes Designstudenten der Hochschule Düsseldorf ihre Vision des Büros der Zukunft unter der Leitung von Prof. Laurent Lacour, Gründer und Geschäftsführer der Designagentur,,hauser lacour": ,,Das Forschungsprojekt bildet die Verbindung zwischen Fashion, Workspace, Performance und deren Einfluss auf die individuelle Identität." Die Studenten entwickelten diverse Medienformate in diesen Kontexten. Besonders beeindruckend war das multifunktionale Holzmöbel ,,Communication Playground“, welches Hierarchien und feste Begrifflichkeiten aufbricht und direkte Kommunikation und Co-Working Spaces fördert. Der Arbeitsplatz sei schließlich auch nur ein Spielplatz, ein Ort an dem Spaß und Kreativität aufeinandertreffen. Zudem gingen wichtige Ebenen der Kommunikation ohne direkten Kontakt verloren. „My office is everywhere" ist das zentrale Statement, das alten Strukturen entgegenwirkt und die Entörtlichung des Arbeitsplatzes illustriert. Im Vordergrund eines jeden Projektes steht die Idee der absoluten Offenheit: Erlaubt ist, was gefällt!

Erlaubt ist, was gefällt? Moment, hat da nicht der Arbeitgeber noch ein Wort mitzureden? Allerdings! Daher beschäftigt sich Christian Kuhna, HR Stratege der adidas Group und Entwickler des „Think Tank for Future Trends and Innovation“, im nächsten Beitrag damit, was einen Arbeitgeber attraktiv macht: ,,adidas - more than a job" ist in riesigen roten Buchstaben auf der Leinwand hinter Christian Kuhna zu lesen. Darunter: „Meaningful reasons to join and stay“. ,,Seit zwei Jahren habe ich kein festes Büro mehr oder an einem klassischen Meeting teilgenommen. ´Interconnected networks of network´ wird die Organisation der Zukunft sein", lautet sein Eingangsstatement. Er erklärt dieses mit dem VUCA-Modell, welches das US Militär nach 9/11 konzipierte um die Welt zu beschreiben: volatile - unberechenbar, uncertain - unsicher, complex - vielschichtig, ambigous - mehrdeutig. Alles befindet sich ständig im Wandel und dies bei immer schnellerer
Geschwindigkeit: ,,Change ist die neue Normalität."

Hieraus ergäben sich auch vier wichtige der unzähligen Megatrends der Zukunft:
1. Demografischer Wandel: Der Begriff der Arbeit wird neu definiert, da nicht mehr der Lohn, sondern das Erlebnis im Vordergrund steht. Die nächste Generation führt ein vernetztes Leben mit einem starken Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit.

2. Globalisierung: Es findet eine Renaissance von lokaler Identität (Tradition, Werte, z.B. ,,buy local") statt, aber durch die Vernetzung spielt der physikalische Standort nur noch eine untergeordnete Rolle.

3. Digitalisierung: Immer mehr Gegenstände sind untereinander vernetzt und kommunizieren miteinander. Künstliche Intelligenz wird kommen, was bedeutet, dass viele alte Jobs wegfallen, sich aber auch viele neue Jobs beständig entwickeln werden.

4. Neue Geschäftsmodelle: Der Ruf (,,reputation") eines Unternehmens wird zum entscheidenden Kriterium für das Anwerben neuer Fachkräfte. ,,Wir brauchen ein Bekenntnis zur Agilität, denn keiner weiß, wie die Zukunft in fünf Jahren aussehen wird. Unternehmen
müssen schneller und agiler werden", meint Christian Kuhna. ,Trial and error' sei hierbei sogar die bevorzugte Methode.

Was macht Adidas nun anders als andere Unternehmen?
Wir probieren eine neuartige Arbeitswelt aus, in der unsere Mitarbeiter glücklich und erfolgreich sind: „Work. Life. Play.“ ist unsere Mitarbeiter-Strategie. Diese drei Bereiche sind nicht mehr voneinander zu trennen, den ein gesunder, ausgeglichener Mensch erreicht mehr als solche, die nur im Büro sitzen um Präsenz zu zeigen. Zeit für sich selbst und die Familie sind wichtig, um ein Burn-Out zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit während der Arbeitszeit Sport zu treiben und ,Think Tanks' zur Ideenfindung.

Wir bieten unseren Mitarbeitern kollektive Arbeitsplätze, aber auch Rückzugsorte und Spielräume. Sie selbst entscheiden, was für sie in dem Moment die ideale Umgebung ist, um das zu tun, was sie am besten können. Unsere Mitarbeitersollen sich wohlfühlen. Wir glauben daran, dass jeder Mensch ein ,,Macher" ist (,,Everybody is a creator"). Daher haben wir die,,Maker Spaces" entwickelt. Hier kann sich uneingeschränkt jeder Mitarbeiter kreativ betätigen und das Ergebnis in seinen Tätigkeitsbereich einfliessen lassen - unabhängig davon, welcher das ist. Die ,,out of office" Ausstellung zeigt, was Mitarbeiter in ihrer Freizeit machen, z.B. mit Fotografie, Malerei, etc. So wurden auch schon Einige intern für neue Positionen rekrutiert. Wir zelebrieren die Diversität unserer Mitarbeiter. Sie sind kreativ, selbstbewusst und arbeiten zusammen. ,Hierarchy to wirearchy', nennt Christian Kuhn dies. Vernetzte Technologie, vernetzte Menschen.

Das Unternehmen fokussiert Ergebnisse, zu deren Erreichung es den Mitarbeitern größtmöglichen Handlungsspielraum in einem kreativen Umfeld einräumt, basierend auf Vertrauen. Menschen haben mehr Freiräume, als sie denken, sie müssen sich von Zwängen lösen. Dies muss ein Unternehmen durch eine neue Einstellung (,,mindsets") unterstützen.

„Für wen arbeite ich? Welchen Sinn hat meine Arbeit?“ Letztlich sei die Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Tätigkeit die maßgebliche Kennziffer dafür, Fachkräfte einstellen und halten zu können. Wir brauchen unternehmerische Einstellung, kombiniert mit Kreativität. Frische, unterschiedliche Perspektiven unserer Mitarbeiter, die offen, kreativ sind und erforschen wollen, ermöglichen dem Unternehmen ein Höchstmaß an Innovation & Kreativität.

Dies bedeutet: Unternehmen müssen lebenslangles, selbstgetriebenes Lernen ermöglichen und fördern.

Diese neue Einstellung hat der nachfolgende Redner bereits verinnerlicht: Bodo Janssen, Geschäftsführer von Upstalsboom Hotel & Freizeit GmbH, transformierte, nachdem ihn eine Mitarbeiter-Befragung als schlechte Führungskraft deklarierte, seinen kompletten Führungsstil. Hierzu ging er anderthalb Jahre in ein Kloster um dort für sich neue Perspektiven zu verstehen und Führung neu zu lernen. Heute weiß er: Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. „Wertschöpfung durch Wertschätzung“, lautet sein neues Motto. Führung ist kein Privileg, sondern eine Dienstleistung. Sie soll entfesseln, Potenzial entfalten. Seine Mitarbeiter sieht er als Potenzial an, nicht als Ressource. Das bedeutet auch sich als Führungskraft Fragen zu stellen und zu reflektieren, nicht nur anzupacken. Die Schnelllebigkeit der Welt bietet den Mitarbeitern keinen Halt mehr von außen. Diese Stabilität und Wertschätzung muss vom Unternehmen herrühren. Früher galt der Mitarbeiter als Mittel zum Zweck.

,,Unternehmenserfolg": Heute sieht Bodo Janssen es so, dass das Unternehmen Mittel





zum Zweck ,,Menscherfolg" ist. Der wirtschaftliche Erfolg ist nicht mehr der Sinn unseres Handelns. Das Know-How ist vorhanden, aber nicht das Know-Why. Als Position ist das Individuum austauschbar, als Mensch nicht.

Es gilt Zufriedenheit zu schaffen, ohne Abhängigkeit von materiellen Dingen, z.B. durch sinnstiftende Arbeit (,,Corporate Happiness"-Ansatz). So baute er mit seinen Mitarbeitern Schulen in Afrika - eine transformierende, erdende Erfahrung. Diese Art der Zufriedenheit ist von wesentlich längerer Dauer als kurzfristige Glücksgefühle, die nur zu einer Abhängigkeitsspirale führen. Es gilt Erfahrungen im Leben zu schaffen, an denen die Mitarbeiter wachsen können. Werden die Mitarbeiter ver- und eingebunden, haben sie die Möglichkeit mitzugestalten, also sich selbst zu führen, so steigt auch der Unternehmenserfolg, wie aktuelle Kennziffern belegen. Verbundenheit und Wachstum gehören zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Es geht darum sie intrinsisch zu motivieren, also authentisch vom ,,sollen" zum ,,wollen" zu gelangen. Unternehmen, die ein hohes Gehalt zahlen, kaufen lediglich die Lebenszeit ihrer Mitarbeiter. Gute Unternehmen zahlen vielleicht weniger, aber sie stiften Sinn.

Als Nächstes betritt Waldemar Zeiler, Founder & Chief Executive Unicorn einhorn products GmbH (unicorn = ein einmaliges Produkt), die Bühne. Als „´Tree hugging capitalist´ who runs company with kind brutality“ ,,aus der ,,Start-Up Bubble Berlin" hat er schon verschiedene Erfahrungen in dem Bereich sammeln können und stellt gleich zu Anfang klar: ,,Ich hatte keinen Bock mehr darauf Chef zu sein!' Also begab er sich auf Weltreise nach Südamerika und stand gerade auf einer Kautschuk Plantage als ihn sein Freund Philipp anrief und seine Geschäftsidee unterbreitete. „Vegane Kondome ... ist ja nett und schön, aber ich bin gerade auf Selbstfindung!". Aber die Idee war geboren und bald darauf entstand auch schon das Start-Up ,,einhorn products“. Waldemar Zeiler sieht sich selbst als Mentor und seine Mitarbeiter als Mit-Unternehmer - all dieses aufgebaut auf der Frage nach dem Sinn: Was treibt mich an? Was möchte ich erreichen? Das Unternehmen arbeitet fair und nachhaltig in seiner Wertschöpfungskette.

Kann Wirtschaft so funktionieren? Ja, denn das Unternehmen finanziert sich bereits komplett aus dem Cashflow.. ,,Die Kondome sind gut verschickbar und die Rücksendequote sehr niedrig", erklärt er grinsend. Vielleicht gerade weil Waldemar Zeiler sein Unternehmen als Experiment führt, ist es so erfolgreich: ,,Urlaub nimmt man soviel man möchte, es ist kein Antrag nötig." Auch die Arbeitsstunden sind nicht festgelegt. Ausgenutzt wird dies von den Mitarbeitern aber nicht. ,,Es passiert gerade so viel bei uns, jeder möchte dabei sein und sehen wie es weiter geht." Dies ist der Beweis: Es geht auch anders! Waldemar Zeiler rückt die Frage: ,,Was treibt meine Mitarbeiter an?" in den Fokus seines Handelns und sorgt so für Selbstbestimmung, hohe Motivation und schließlich für bessere Ergebnisse. ,,Klar dürfen meine Mitarbeiter auch mal Fehler machen. Ich selbst habe einige Start-Ups schon an die Wand gefahren. Aber danach lernt man aus seinen Fehlern und probiert man es eben noch einmal. Da viele der Mitarbeiter als Lebensziel ein Haus am Meer angegeben haben, richtete Waldemar Zeiler eben diese Einhorn Off-Site, die jedem Mitarbeiter zur Verfügung steht, ein.

Den Abschluss des Konferenztages machten zwei Architekturbüros, die einmal ganz praktisch vorstellten, wie denn physikalische Räume beschaffen sein müssen, um die zuvorgehörten neuen Perspektiven, Arbeits- und Führungsstile bestmöglich zu gewährleisten und zu fördern und für eine produktive virtuelle Zusammenarbeit zu sorgen.



Karim EI-Ishmawi, Gründungsmitglied des Architekturbüros Kinzo, schuf räumliche Identität für das SoundCloud Head-Quarter in Berlin, unter dem Motto: ,,Hosting the digital creative class." In diesen ,,breathable offices" ging es in erster Linie darum Gemeinschaft, Identität und Flexibilität zu schaffen und sinnvoll zu vereinen. Die Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen und es soll eine gute Atmosphäre geschaffen werden. Daher werden auch nur 50 % der Fläche als Arbeitsplätze eingerichtet, den Rest bilden eine Café-Bar, Rückzugsräume (,,Library"), Spielräume z. B. zum Tischtennisspielen (,,Funroom"), gemütliche think tanks wie den ,,classroom", dessen Fenster mit White-Board-Fensterläden abgedeckt werden können.

Gerade in Open space Office ist die Akkustik ein wichtiger Faktor, hierfür werden schallabsorbierende Lampen aus Sauerkraut eingesetzt. Auch die Anordnung der Bereiche ist so gelegt, dass sich die Mitarbeiter häufiger begegnen und direkter Austausch gefördert wird (,,Zirkulation"). Die ,,Homebases" sind Räume für bestimmte Teams, die hier ihre Ideen entwickeln und die Freiheit haben, den Raum nach ihren Bedürfnissen und Vorlieben zu individualisieren, ihre eigene Identität zu schaffen. Im ganzen Gebäude sind zudem Lounge-Ecken zu finden, denn wie Karim El-lshmawi abschließend bemerkt: ,,Die besten Ideen hat man, wenn man sich entspannt, nicht, wenn man am Schreibtisch sitzt."

Ganz ähnliche Sichtweisen vertritt Stefan Camenzind, Gründer des Architektur- und Designstudios Evolution Design, und transformierte die Büroräume der Easy Credit Bank in Nürnberg. Laut einer Studie sind 60 %der eingerichteten Arbeitsplätze nicht belegt, z.B. durch Urlaub, Krankheitsausfall, Meetings oder Geschäftsreisen. Diesen Raum nutzte er um offene, kommunikative Strukturen zu schaffen. Die Home Base Bereiche, also die festen Arbeitsplätze, sind alle gleich gestaltet, sodass jeder Mitarbeiter diese nutzen kann. Darüber hinaus gibt es weitere Raum-Typologien, wie z.B. Meet-and-create Zonen, den ,,Garten", einen Meetingraum mit Grünpflanzen, eine Cafeteria, ...

Der Arbeitsort, ist vor allem dort, wo man am meisten Spaß hat und motiviert ist. Die Auswahlmöglichkeiten sind nun gegeben, und der Mitarbeiter entscheidet selbst, welchen Raum er wie nutzen möchte. Ziel war es Kreativität und Individualität in die Arbeitswelt zu integrieren, die Vernetzung der Mitarbeiter zu fördern und ihr volles Potenzial zu entfalten. So werden letztlich auch das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens
gewährleistet.

Als Fazit von diesem erkenntnisreichen Tag behalte ich, was alle Redner geäußert haben: Individualisierung, Vernetzung und Offenheit. Die unterschiedlichen Redner stehen vielleicht auch für die Diversität, die es unter den Arbeitnehmern gibt. Arbeit 4.0 bedeutet für jeden etwas anderes, aber alle haben Erfolg mit ihren Vorgehensweisen. Gemeinsamer Nenner ist hier die Motivation und dass man vollkommen und selbstbewusst hinter seiner Idee steht.
Als angehende Betriebswirtschaftlerin konnte ich wertvolle Impulse für zeitgerechtes Arbeiten und Führen erhalten.

Text und Foto: Schmill