Warum ich weiterlerne
Mein Weg von der Kauffrau zur Betriebswirtin

Abgeschlossen habe ich meine kaufmännische Berufsausbildung im Juli 2016 im 50.000 Quadratmeter großen Möbelhaus Müllerland in Görgeshausen. Ich habe dort viel kennengelernt, wurde eingesetzt in der konventionellen Wohn- und Speisezimmerabteilung, bei den Dielen- und den Gartenmöbeln, in der Abteilung für junges Wohnen. Auch mit der Planung von Büroeinrichtungen durfte ich mich vertraut machen. Irgendwie hatte ich sehr schnell das Gefühl, vielfältig einsetzbar zu sein. Was mir dabei besonders gefiel: schon als Einsteiger eine Stimme zu haben; gehört zu werden und mitgestalten zu dürfen.

Spannend und abwechslungsreich ist für mich das Arbeiten in der Einrichtungsbranche. Da sind die Anforderungen an das räumliche Denken, an das warenkundliche Wissen und die gestalterische Kreativität, an den psychologisch geschickten Umgang mit Menschen. Mit jedem Kunden wird man vor neue Aufgaben gestellt. Und immer wieder werden die Karten neu gemischt für ein weiteres Spiel mit Formen, Farben und Funktionen. Die Fachberufsschule der Möfa hat mir geholfen, hierbei das Richtige zu tun. Und natürlich hat es mich sehr gefreut, zum Abschluss meiner Erstausbildung an der Bestenehrung der IHK Koblenz teilnehmen zu dürfen.

Mir ist bewusst: Qualifizierte Mitarbeiter werden gesucht. Deshalb ist mir die Entscheidung nicht schwergefallen, der Möfa treu zu bleiben. In den nächsten zwei Jahren werde ich mich zur staatlich geprüften Betriebswirtin ausbilden zu lassen. Ich erwarte praxisnahe Inhalte aus verschiedenen Fachbereichen, bin gespannt auf neue Kontakte und Begegnungen, wünsche mir eine solide Wissengrundlage für zukünftige, anspruchsvolle Aufgaben. Ich bin zuversichtlich: Die Möfa hilft mir hierbei.

Text und Foto: Hannah Schwarzer