Roter Handschuh
Über die neue Bedeutung vertrauter Dinge

Gin, Maracujasaft, Pfirsichlikör und nicht zuletzt intensiv rot leuchtender Granatapfelsirup, alles natürlich in ausgewogenen Anteilen, gut durchmischt: So entsteht der „rote Handschuh“, ein Longdrink, der eine Freude für Gaumen und Zunge sein kann.

Rote Handschuhe lassen die Herzen sowohl von modebewussten Damen als auch von echten Kerlen im Boxring oder auf schnellen Motorrädern höherschlagen. Dass sie zugleich auch angehende Küchenfachberater der Möfa begeistern, war hingegen bislang nicht bekannt. Ereignisse im Frühjahr dieses Jahres, während der Jahreshauptversammlung von DER KREIS im oberbayrischen Unterschleißheim, belehren uns jedoch eines Besseren.

Hier hatte der rote Handschuh nichts mit Sport, mit Mode und schon gar nichts mit passiv-entspanntem Genießen zu tun. Stattdessen stand er als emotionaler Höhepunkt für das Versprechen von Küchenspezialisten, mit ganzer Leidenschaft die Traumküche für den Kunden zu planen. Für „Möfisten“ war es ein besonderes Erlebnis, an eben diesem Versprechen teilhaben zu dürfen. Als Gäste der Jahreshauptversammlung erlebten sie die Konzeption einer Marketingkampagne, bei der der rote Küchenhandschuh digital, im Print und am Point of Sale immer wieder als ein Zeichen erscheint, das für Aufmerksamkeit und Sympathie sorgt. Ein Zeichen, das zugleich für den hohen Qualitätsanspruch und für das besondere Engagement steht, das die Mitglieder des Verbandes ihren Kunden zusagen.

„Herz drauf“, lautet der begleitende Slogan. Tatsächlich erreichten während der Jahreshauptversammlung viele Botschaften für Kopf und Herz die Studierenden. In Erinnerung bleiben wird der bayerische Abend, bei dem sich die Studierenden zünftig in Lederhose, kariertem Hemd oder in Dirndl präsentierten. Gleiches gilt für den darauffolgenden Festabend, mit Sissi Perlinger als Moderatorin und der Spider Murphy Gang als Abendband. Gut gelaunt formierte man sich hier zu einem Gruppenbild, gemeinsam mit Ernst-Martin Schaible, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Verbandes.

Doch, wohlgemerkt: Nicht nur das Herz wurde bewegt; auch der Kopf bekam etwas Ordentliches zu tun. Auf der Jahreshauptversammlung erfuhren „Möfisten“ vieles über eine neue Online-Strategie, mit der das bewährte Portal kuechenspezialisten.de weiterentwickelt wird. Grundlegend ist hier der Gedanke, den Kücheninteressenten in seinen Überlegungen frühzeitig abzuholen. Also nicht erst, wenn der Kaufentschluss feststeht, sondern bereits in der Inspirationsphase. Viele anregende und informative Inhalte rund um das Thema Küche sollen hierzu beitragen.
Onlinestrategien, Internetpräsenz – dieses Thema der Jahreshauptversammlung beschäftigte ebenso die Studierenden im Rahmen einer eigenen Projektarbeit. Natürlich war man sich hier im Klaren, dass das Rad im Verlauf weniger Monate nicht neu erfunden werden könne. Angestrebt wurden dennoch solide Arbeitsergebnisse, die geeignet sein sollen, erste Denkanstöße für weiteres Handeln zu bieten. Eine umfassende Befragung von Interessenten der „LivingKitchen“ in Köln und eingehende Internetrecherchen machten es möglich. Ausgewertet wurden die Daten mithilfe der SWOT-Analyse. Sie offenbarte zukünftige Möglichkeiten, die eigene Homepage weiter zu optimieren und zum Beispiel das Thema „Facebook“ konsequenter aufzugreifen.

Fast zwangsläufig ist es für Lernende enttäuschend, wenn aus eigener Recherchetätigkeit hervorgegangene Ergebnisse zum Schluss nur in mehr oder weniger dicken Aktenbäuchen verstauben. An der Möfa werden deshalb Projektergebnisse vor größerem Publikum vorgetragen. Hier geht es einfach um Wertschätzung und um das Gefühl, ernst genommen zu werden. Wen wundert es also, dass „Möfisten“ von dem Besuch äußerst angetan waren, den Oliver Strelow, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, und Christoph Hermes, Leiter der Unternehmenskommunikation, der Möfa aus Anlass der Projektpräsentation abstatteten? Es war ein glücklicher Moment des wechselseitigen Austauschs: Nicht nur die Mitglieder der Projektgruppe, sondern gleich mehrere Fachschulklassen hatten kurz zuvor im Rahmen eines Branchenforum-Vortrags vertiefende Informationen über den Verband erhalten. Jetzt wurden die Gäste von DER KREIS zu Zuhörern der Projektgruppe. Im anschließenden Gespräch interessierten sie sich für die bisherige berufliche Laufbahn und für die Perspektive jedes einzelnen Projektmitglieds.

Fazit: Einem anderen den Handschuh hinzuwerfen, bedeutet selbst im übertragenen Sinne nichts Gutes. Völlig anders sieht das aus, wenn es um Hände geht, die manchmal rote, große Kochhandschuhe tragen. Die Bewegung dieser Hände geht, so lehrt uns der Slogan, nicht zum Boden, sondern zum Herzen. Da gehören sie hin. Das wissen jetzt auch angehende Küchenfachberater. Erfahrungen aus Exkursion, Vortrag und Projekt haben sie es gelehrt.

Text: PR-Gruppe
Foto: Maximilian Penger