Heimspiel

Ein Wiedersehen mit Daniel Borgstedt und Jens Lehnemann

„Für uns ist das fast wie ein Heimspiel. Es ist spannend wieder herzukommen. Eigentlich könnten wir heute auch den ganzen Tag über die Möfa sprechen.“ Daniel Borgstedt, heute Leiter des Einkaufs und des Vertriebs beim Verband „KüchenTreff“, ist wahrlich kein Unbekannter an der Möfa. Irgendwann in den Neunzigern besuchte er die Berufsschule der Möfa, verkaufte anschließend vier Jahre Küchen bei Schaffrath – und kehrte dann noch einmal zur Fachschule zurück.

Dass er hier bei bereits vertrauten Dozenten zwei weitere Jahre die Nase in Bücher steckte, dieses Mal besonders intensiv, sollte sich als kluges Investment ins eigene Wissen erweisen. Denn der Abschluss als „staatlich geprüfter Betriebswirt – Fachrichtung Möbelhandel –“ ebnete den Weg zu vielfältigen Erfahrungen in der Branche. Nach seiner zweiten Möfa-Zeit arbeitete Daniel Borgstedt zunächst als Einkaufsassistent bei Schaffrath, wechselte dann als Verkaufsleiter Küchen zu Knuffmann und kehrte dann wieder in die „Schaffrath-Familie“ als Einkäufer für zehn Küchenfilialen zurück. An eine weitere berufliche Station als Einkäufer bei der Wohnwelt Pallen schloss sich schließlich der Wechsel zum aufstrebenden Verband KüchenTreff an.

Wie plant man eigentlich die eigene berufliche Zukunft? Nicht jede Antwort auf die Frage ist einleuchtend. „When I was seventeen, I walked into the jungle. And by twenty-one, I walked out. And by God, I was rich!" Ein markanter Satz aus Arthur Millers düsterem Drama über den „Tod eines Handlungsreisenden“. Der Satz eines Erfolgreichen, voller Selbstbewusstsein und Pathos. Zugleich aber ohne jede echte Aussage, ohne wirkliche Hilfestellung für den, der nach Orientierung sucht.

Im wirklichen Leben, an der Möfa, ticken die Uhren gottlob anders. Hier führen oft allein schon die Lebensgeschichten externer Referenten beispielhaft vor, welche Wege nach der eigenen Studienzeit beschritten werden können. Das kann, wie bei Daniel Borgstedt, eine Wegstrecke von etlichen Jahren seit der Studienzeit sein – oder aber auch nur ein sehr kurzer Abschnitt: Zweiter Gast des Branchenforums war Jens Lehnemann. Er ist vielen noch als Absolvent des letzten Lehrgangs zum Küchenfachberater bekannt. Nach einem dualen Studium und der Möfa-Weiterbildung lernt er jetzt die facettenreichen Probleme der Händler in der Verbandszentrale des KüchenTreffs kennen. „360 Grad-Marketing“, sozusagen. Bald wird es ihn in die Lage versetzen, das Büro zu verlassen und den Händlern vor Ort zu helfen.

Vielleicht zahlt sich auch dann noch die Möfa-Rendite aus. „Geht gut miteinander um“, rät Daniel Borgstedt den Studierenden, „irgendwann sieht man im Leben jeden einmal wieder. Und wenn ich Möfisten treffe, laufen die Gespräche wirklich einfacher.“

Doch, bei aller Verbundenheit zum Ort ihrer Ausbildung, das zentrale Thema der Referenten war natürlich nicht die Möfa, sondern die Leistung eines Verbandes am Beispiel von KüchenTreff. Im Mittelpunkt: die Devise „Jeder kann, keiner muss.“ KüchenTreff, so betonte Daniel Borgstedt, bietet alle Dienstleistungen, die auch zum Servicepaket von Franchise-Systemen gehören. Der Händler kann aus dem großen Blumenstrauß von Angeboten heraussuchen, was zu ihm, zu seinem Standort und zu seinen Kunden passt. Er agiert dabei frei und eigenständig. Gelistete Dienstleister unterbreiten ihm Angebote in den Themenbereichen Marketing, Finanzierung, Versicherung, Unternehmensberatung und EDV. Seit 22 Jahren besteht dieses Angebot. 380 KüchenTreff-Händler sind inzwischen hiervon überzeugt.

Klar, dass von weiteren Vorzügen des Verbands gesprochen werden musste. Unter www.moefa.de berichtet die angehende Einrichtungsfachberaterin Babette Nitschke hiervon. Wer den Bericht liest, wird etwas vom Charisma der Redner und von der Faszination ihrer Argumente spüren. Gerade Berufseinsteiger sind besonders empfänglich hierfür.

Manchmal wirft man einen Stein ins Wasser und er zieht weite Kreise. Beispielsweise dann, wenn sich heutige Studierende in einigen Jahren für eine selbstständige Existenz als Fachhändler entscheiden, unterstützt von einem leistungsfähigen Verband. Ein denkbarer Zukunftsweg – und dank vieler Hilfestellungen kein Marsch in den Dschungel.

Text: PR-Gruppe

Text www.moefa.de: Babette Nitschke

Foto: Katharina Treutlein