Kein Plural möglich
Was die MHK-Jahreshauptversammlung für „Möfisten“ bedeutet

Die Begriffe „Lernen“ und „Vergnügen“ entstammen oft unterschiedlichen Welten. Das zumindest lehrt uns so manches Mal der Alltag. Schnell spult unser inneres Gedankenkino zum Thema „Lernen“ Bilder von langen Abenden am Schreibtisch ab. Die Sonne sinkt – und noch immer wird gelesen, exzerpiert, „gepaukt“. Auf die Dauer ist das natürlich gewinnbringend. Aber anstrengend ist es oft auch. Dennoch wissen alle Studierenden: Spätestens die nächste Klausur macht diese Arbeit unumgänglich.

Sehnsüchtig wandern die Gedanken dann zur Freizeit, dort, wo alles leicht und heiter zu sein scheint. Wo man tut, was man gerne tut. Wo man sich mit anderen trifft, neue Leute kennenlernt, sich austauscht, miteinander lacht. Wo man Feste feiert. In besonderen Fällen vielleicht sogar im ganz großen feierlichen Rahmen.
Doch manchmal gibt es den beschriebenen Gegensatz zwischen Arbeit und Freude gar nicht. Dann findet sich für die Größen „Lernen“ und „anspruchsvolles Vergnügen“ plötzlich ein gemeinsamer Nenner. Genau das geschieht bei den Möfisten zum Beispiel in jedem Frühjahr.
Hier kommt die seit vielen Jahren bewährte Gastfreundschaft von MHK ins Spiel. „Gut ausgebildete junge Menschen sind unser höchstes Gut“, betont MHK-Chef Hans Strothoff seit vielen Jahren. Und weil er das so sieht, sind Studierende der Möfa stets willkommene Gäste auf der Jahreshauptversammlung des Verbands. Sie tummeln sich auf der Messe „living and style“, nutzen die Begegnungschance mit den gestandenen Profis der Branche, lauschen Vorträgen und Diskussionen exzellenter Experten, diskutieren auch untereinander über neue Impulse und Informationen.
Zugleich aber besticht der glanzvolle Rahmen, der um diese Bildungschance gesetzt ist: das Berlin-Erlebnis, die Präsenz von Top-Sportlern, von Stars und Sternchen – und nicht zuletzt der glanzvolle Galaabend. An diesem Abend zeigen sich die Möfisten in festlichem Outfit gerne von ihrer schönsten Seite – und sind vielleicht später ein wenig geschmeichelt, wenn einige von ihnen ein Foto von sich gleich auf der ersten Seite der MHK-Zeitung zum Gipfeltreffen wiederfinden.
Worte wie „Lernen“ und „Vergnügen“ haben keinen Plural. Mit Blick auf die Jahreshauptversammlung von MHK macht das irgendwie Sinn. Denn es gilt: Noch mehr Lernen mit Vergnügen als hier in Berlin ist für Möfisten eigentlich nicht vorstellbar.

Text: Helmut Steinmetz
Foto: MHK; Jens Lehnemann